Freimaurer Teneriifa

Wir planen eine deutechsprachige Loge in Santiago del Teide, also im Nordwesten Teneriffa, zu eröffnen.  Ein idealer Ort für Anwohner im Norden als wie auch im Süden der Insel. Es wäre die erste deutschsprachige Loge in den Kanarischen Inseln. 

Wir brauchen noch 3 x Brüder, um die Liste der Gründer zu vervollständigen!

Du müsstest in der Lage sein, an den meisten Sitzungen (Oktober bis März) teilzunehmen.  Ferner sollst Du bereit sein, anfänglich einer Englisch sprachigen Loge beizutreten um also spanischer Freimaurer angenommen zu weden.

Die Loge soll in der, aus dem 17. Jahrhundert stammenden, Grafschafts Residenz von 1623 tagen.

Dieses historische Gebäude ist Teil des Hotel Casona del Patio und man hat uns das 140 qm große, gräfliche Esszimmer als einen exklusiven Logenraum angeboten. Nach unserer Sitzung wird unser Festmahl in einem abgeschlossenen Speisezimmer,für unseren exklusiven Gebrauch, serviert. Speisen werden hier in einem historischen Holzofen gegart und mit typisch kanarischen Beilagen serviert.

Falls Sie bereits Freimaurer sind und möchten als Mitgründer der Loge fungieren, oder möchten gern ein Freimaurer werden, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Bitte Schreiben Sie in unser Gästebuch!

Provinzialball- Eindruecke von Br. Frank und Leonie Steinmetz
Seit ca. einem viertel Jahr haben wir Kontakt zu der Lodge TEIDE Nº 34 und von Anfang an viel uns die starke Einbindung der Schwestern auf.  Der Abend begann mit einem Empfang in Puerto an der Antlantikküste mit gekühlten Getränken und Tapas. Viele Schwester und Brüder aber auch Suchende versammelten sich in festlicher Gaderobe und unterhielten sich angeregt.  Es war eine wirklich herzliche Atmosphäre.
 Wir - Schwester Leonie und Bruder Frank -  möchten uns zu Wort melden. Aus unserer Sicht ist die Loge und auch der Abend eine erfreuliche Überraschung. Ich finde die Idee einer „Gegenveranstaltung“ der Damen an den Tagen, an denen sich die Männer treffen, sehr schön. Man geht miteinander essen,  kommt in Kontakt miteinander, man kann sich unterhalten. Die Damen machen es einem wirklich sehr einfach, sich wohl zu fühlen. Man wird überhaupt nicht „angefremdelt“.  So konnten wir uns richtig auf den Provinzialball freuen. Lady Barbara hat uns auch da ein bisschen unter ihre Fittiche genommen, so dass wir keine Minute „dumm herum“ standen, wie es manchmal „den Neuen“ geht.
Ein wunderschön eingedeckter Saal hat uns erwartet mit liebevoll gestalteter Tischdekoration sowie Menükarten welche Lady Vivienne mit ihren eigenen Künstlermotiven versehen hatte. Es sind viele spanische Brüder und Schwestern dort, viele englische, ein paar deutsche und sogar ein norwegisches Paar haben wir kennen gelernt. Die Ansprachen werden auf Spanisch und Englisch gehalten.
Leonie: Ich habe mich an dem Abend viel auf Englisch unterhalten, aber viele der englischen Schwestern sprechen auch Spanisch. Mir fällt es manchmal schwer zwischen beiden Sprachen zu schalten. Ich habe außerdem jetzt ein Jahr lang intensiv Spanisch gelernt und vergesse langsam mein Englisch. Dadurch entstehen dann auch mal kuriose Situationen. Ein Kellner (Spanier) fragte mich, ob ich „bread“ möchte. Ich habe ihn angeschaut wie eine Erscheinung und erfolglos versucht, das spanische Wort zu erkennen bis eine englische Schwester leiser von der Seite „pan“ flüsterte.  Da musste ich herzlich über mich selber lachen.
Frank: Ich hatte mit Ladie Barbara eine bezaubernde Tischnachbarin und auch wir hatten interessante und spannende Gespräche über unsere Lebensgeschichten.  Jede Schwester bekam von Ladie Vivian ein sehr schönes Präsent überreicht.
 Uns hat der Abend sehr gut gefallen und wir freuen uns sehr auf das nächste Mal.   Als nächstes stehen einige Annahmen von Brüdern in der Loge TEIDE Nº 34 an. Frank ist einer von ihnen. Die Kugelung ist schon erfolgt und die Grossloge von Spanien hat die Annahme auch genehmigt.  Weiterhin stehen auch einige Aufnahmen von künftigen Brüdern Lehrlingen bevor.
 
 

Arbeit für wohltätige Zwecke

Die Werte in der Freimaurerei basieren auf Integrität, Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Redlichkeit. Freimaurer lernen Wohltätigkeit zu üben und sich zu kümmern, nicht nur um sich selbst sondern auch um die Gemeinschaft als Ganzes – mittels wohltätiger Gaben sowie auch durch persönliche, freiwillige Bemühungen.

Seit frühesten Zeitenhat sich die Freimaurereium Waisen, Kranke und Alte gekümmert. Diese Art von Arbeit wird auch heutzutage fortgesetzt. Auβerdem werden groβe Summen an nationale und lokale Wohltätigkeiten gespendet.

Freimaurerische Wohltätigkeit wird in allen Stufen praktiziert:einzelne Logen vergeben Geschenke und helfen in ihrer Gemeinschaft, die übergestellten provinziellen Logen spenden gröβere Beträge für regionale Zwecke.

Freimaurer unterstützen lokale Wohltätigkeits Vereine

WAS IST EMULATION?

Das Emulationsritual ist eines der weitesten verbreiteten freimaurerischen Ritualsysteme und umfasst neben den drei „blauen Graden“ auch die Zeremonie der Installation. Besucher von den Spanischen bzw hiesigen Englisch sprachigen Logen können dem Emulationsritual problemlos folgen und aktiv daran teilnehmen.

Es wird vor allem in seinem Ursprungsland England, aber auch in vielen anderen, besonders in englisch sprechenden Ländern praktiziert und ist daher rund um den Planeten vertreten. Unsere deutsche Version ist eine direkte Übersetzung des englischen Textes, der während beinahe 150 Jahren unverändert behütet wird.

Dieses System legt seinen Hauptakzent auf die rituelle und spirituelle Belehrung im Tempel und kennt daher keine Konferenzen. Alle Aktivitäten, ausser den Instruktionen für Lehrlinge und Gesellen, finden in rituellem Geschehen statt.

Der Name „Emulation“ zu deutsch „Nachahmung“ stammt aus dem Jahre 1823, als die Loge Namens „Emulation Lodge of Instruction“, später „Emulation Lodge of Improvement“ in London gegründet wurde. Ziel dieser Loge war es, dieses neu vereinheitlichte Emulations-Ritual streng zu bewahren, es von der Anpassung an den Zeitgeist zu schützen und über dessen Inhalt einen interessierten Kreis von Maurern zu instruieren.

Dieses von der „Emulation Lodge of Improvement“ übernommene Ritual hat eine lange Vorgeschichte.  Zur Zeit der Gründung der ersten Grossloge von England im Jahre 1717 gab es kein einheitliches Ritual, das alle ihre Logen unter einem Dach verbunden hätte, und so kam es, dass auch nach 1717 die einzelnen Logen nach ihrer bestehenden Tradition weiter arbeiteten. Damals bestanden vor allem zwei Richtungen: Die „Moderns“ und die „Antients“, welche vorgaben, die alten, echten und unverfälschten Ritualformen aufrecht erhalten zu haben.

Diese „Antients“ gründeten sodann im Jahre 1751 eine eigene Grossloge. Die Vereinigung dieser Grossloge mit der Grossloge von England im Jahre 1813 brachte eine Versöhnung beider, aus welcher die Gründung der neuen „Lodge of Reconciliation“ hervor ging. Diese Loge machte sich zur Aufgabe, die Rituale der „Moderns“ und der „Antients“ zu vereinheitlichen. Nach alter Tradition wurde das resultierende, einheitliche Ritual nie niedergeschrieben, sondern es wurde darauf geachtet, es nur mündlich zu überliefern, um es vor Uneingeweihten zu schützen. 

Man kann davon ausgehen, dass es vor allem die Formen der „Antients“ waren, die übernommen wurden und, mit Ausnahme von kleinen lokal bedingten Variationen, von allen englischen Logen als einheitliches System akzeptiert und ihren Bauhütten einverleibt wurden, ohne dass seitens der Grossloge eine zwingende Vorschrift bestand. In deren Folge entstanden verschiedene Instruktionslogen, welche die Aufgabe hatten, das neue Ritual den englischen Logen bekannt zumachen und deren BBr\ darin zu unterweisen. Eine der erfolgreichsten dieser Logen war die „Emulation Lodge of Improvement“, welche bis zum heutigen Tag als Hüter des Rituals ihre Aufgabe wahrnimmt. 

Bis weit ins neunzehnte Jahrhundert war es streng verboten, das Ritual zu veröffentlichen, und es wurde demnach immer nur mündlich überliefert. Diese Ritualtexte werden heute immer noch in unserer Loge auswendig vorgetragen.

Die Schriftstücke und Dokumente, welche als Basis unserer Rituale dienen, werden nur als Lernhilfe betrachtet und sollen zusätzlich verhindern, dass unabsichtliche Abweichungen im Ritual aufgenommen werden können.